PRO&CONTRA: Rückenoperation oder Schmerztherapie?

 

 

BMW Lenbachplatz Programm Partner Infomaterial

 

 

 

 

 

Der Rücken beginnt im Kopf

 

Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Sie haben enorme Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden. Die Kosten, die für die Behandlung und durch Fehlzeiten am Arbeitsplatz verursacht sind, summieren sich jedes Jahr auf geschätzte 50 Mrd. Euro. Mit Vorträgen, Checks und einer Ausstellung informieren Ärzte, Therapeuten und Hersteller am 15. März ab 10 Uhr im BMW Pavillon am Lenbachplatz die Münchener Bevölkerung, wie sie Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern können.

 

Die Palette der Aktivitäten reicht von Rückenvermessungen und Arbeitsplatzchecks über Balance-Übungen und Ernährungstipps bis hin zu rückengerechten Stühlen, Autositzen und Trainingsgeräten. Gestaltet wurde der Rücken-Parcours von den Experten des Münchener Rückennetzwerks. Dazu zählen das Ergonomiestudio Muckenthaler, die Physiotherapeuten von Novotergum, die Techniker Krankenkasse, das Sanitätshaus Merzendorfer und Orthopäden. Hersteller wie Aeris präsentieren bewegtes Sitzen mit dem Swopper oder Trainingsgeräte etwa von Togu. In Vorträgen informieren Spezialisten über 24 Stunden Rückengesundheit: Das umfasst zuhause die Küche, den Fernsehsessel oder das Bett. Am Arbeitsplatz sollten Stühle, Tische, Tastatur und Zubehör ergonomische Vorgaben berücksichtigen. In der Freizeit spielen rückengerechte Schuhe oder Fahrräder eine Rolle. Und wer viel unterwegs ist, sollte sich bei seinem Autohändler über die ergonomischen Qualitäten seines Autositzes informieren.

 

Aber auch Stress am Arbeitsplatz oder private Probleme verursachen Rückenschmerzen. „Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten verspannt die Angst vor dem Jobverlust den Rücken und wirkt sich auch auf das Privatleben aus“, weiß der Münchener Wirbelsäulenexperte Dr. Martin Marianowicz. Die oft zitierten Bandscheiben machen dagegen nicht einmal fünf Prozent der Rückenbeschwerden aus. Daher stehen auch Stressabbau, Entspannungsübungen und Ernährungsberatung auf dem dicht gepackten Rückenprogramm.

 

Ziel der gesamten Aktionen ist die Aufklärung der Münchener Bevölkerung über die gesundheitlichen Aspekte, die zu Rückenbeschwerden führen. Eine der Hauptursachen für unsere Zivilisationskrankheiten ist Bewegungsmangel. Bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern. Im Durchschnitt bewegen sich unsere Schulkinder heute nur noch 50 Minuten pro Tag, sitzen aber bis zu 40 Stunden in der Woche vor dem Fernseher oder vor dem Computer. So haben bis zu 30 Prozent der Schulkinder Haltungsschäden und 70 Prozent klagen über gelegentliche Rückenschmerzen. Dass man sich am Bildschirm auch mit Spaß bewegen kann, wird mit einer Spielekonsole gezeigt. Balance- und Fitness-Übungen sollen hier zu mehr Bewegung anregen. Und wer gerne läuft, kann sich gleich zum „Bavarian Run 2011“ anmelden.

 

 

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